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Das urbane Grau weicht der grünen Dachoase
Ganz im Sinne der wachsenden "Back to nature"-Bewegung liegt der Fokus auf innerstädtische Dachoasen. Derzeit liegt der Anteil begrünter Dächer bei etwa 12 bis 14 Millionen Quadratmeter. Und die Tendenz ist steigend. Betrachtet man das Dach als zusätzliches Gestaltungselement des Gebäudes, avanciert das Gründach zur fünften Fassade. Diese ist nicht nur psychologisch und ästhetisch wertvoll; sie ist vor allem ökologisch sinnvoll. Denn durch die Möglichkeit Niederschlagswasser zu speichern, das dann langsam wieder an die Umgebung abgegeben werden kann, mildert die Begrünung den sommerlichen Hitzestau auf dem Dach und sorgt in den smogbelasteten Innenstädten für eine Reduktion der Feinstaubbelastung. Eine deutlich spürbare Verbesserung des Mikroklimas ist die Folge. Aber auch das Raumklima profitiert von dieser Maßnahme. Gerade bei hohen Außentemperaturen begünstigt die extensive oder intensive Dachflora das Innenklima, da der Pflanzenteppich eine zusätzliche Dämmwirkung hat. Das spart Kosten bei der Raumheizung bzw. -kühlung. Mit einer Lebensdauer von vielen Jahrzehnten erfüllt das durch Grün geschützte Dach das Kriterium der Nachhaltigkeit. Hochwertige und durch Witterungseinflüsse wie Hagel, Eis und UV-Strahlung stark beanspruchte Abdichtungsbahnen werden zusätzlich geschützt, was die Lebensdauer des Daches nahezu verdoppelt.
Ausführliche Informationen zum Thema Gründach finden Sie auf diesen Seiten im Infoshop: z.B. die kostenlosen Broschüren "Wissenswertes zum Gründach", "Halten Sie die Kosten flach - Flache Dächer wirtschaftlich sanieren" und "Technische Regeln - abc der Bitumenbahnen".

Technische Regeln 
