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Konjunkturpaket II
Energiebilanz und Bausubstanz im Mittelpunkt
Aus alt mach neu: Was bei Autos seit Anfang des Jahres durch die Abwrackprämie gefördert wird, das würde auch manchem Dach nicht schaden. Überall gibt es Dächer, die nicht mehr funktionstüchtig sind und dringend renoviert werden müssten. Bei Schulgebäuden sind jetzt nachhaltige Verbesserungen in Sicht: Durch die zur Verfügung stehenden Mittel aus dem Konjunkturpaket II stehen in den nächsten Monaten zahlreiche Sanierungen an.
Eine schadhafte Dachabdichtung birgt nicht nur Risiken für die Bausubstanz, sie wirkt sich auch negativ auf die Energiebilanz eines Gebäudes aus. Dabei ist es häufig gar nicht nötig, das gesamte schadhafte Dach vollständig zu entfernen. Oft ist es möglich, mit wenigen gezielten Maßnahmen wie ergänzenden Schichtenpaketen die dichtungstechnischen und bauphysikalischen Defizite des Altdaches zu beheben. Gleichzeitig kann das Dach energetisch auf den neuesten Stand gebracht werden, indem entsprechend der gültigen EnEV eine entsprechende Wärmedämmung integriert wird. Um eine fachgerechte Ausführung zu garantieren, sollten sämtliche Maßnahmen durch Flachdach-Spezialisten geplant, ausgeführt und überwacht werden.
Hochwertige Ausführung
Schon im Vorfeld ist es sinnvoll, dass Planer, Architekt und Bauherr zunächst gemeinsam besprechen, ob sich die Dachfläche künftig nutzen lässt. In vielen Fällen bieten sich die Installation einer Solaranlage oder eine extensive oder auch intensive Dachbegrünung an.
Unabhängig vom Umfang und der Art der Sanierung sollte grundsätzlich Wert auf eine hochwertige Ausführung gelegt werden. Das gilt insbesondere im Hinblick auf die zunehmenden Wetterextreme, die in den nächsten Jahren und Jahrzehnten im Zuge der Klimaveränderung zu erwarten sind und die nicht zuletzt auch die Ansprüche an die Qualität von Dachabdichtungen erhöhen werden. Gerade bei solch hohen Anforderungen empfiehlt sich der Einsatz von hochwertigen Polymerbitumen- und Bitumenbahnen, die eine gute Kälteflexibilität, Wärmestandsfestigkeit und Flächenstabilität mit einer hohen Witterungs- und Alterungsbeständigkeit verbinden.
Schwerpunkt Schulbau
Im Blickpunkt wird in den kommenden Monaten der Schul- und Hochschulbau stehen. Denn mehrere Milliarden EURO, die aus dem Konjunkturpaket II in die Kommunen fließen, sollen dort vorrangig in Bau- und Sanierungsmaßnahmen von öffentlichen Bildungseinrichtungen investiert werden. Eine gute Entscheidung! Denn überall im Land gibt es unzählige Kindergärten sowie Schul- und Hochschulgebäude, bei denen eine grundlegende Sanierung schon lange überfällig ist.
Eine gelungene Umbaumaßnahme zeigt zum Beispiel die Rhielschule in Wiesbaden. Bei der fachgerechten Sanierung der dringend sanierungsbedürftigen Flachdächer der Schule wurde auf eine neue Dampfsperre und eine Gefälledämmung eine zweilagige Abdichtung aus Polymerbitumenbahnen mit einer beschieferten Oberlagsbahn aufgebracht. Die granit-schwarze Bahn lässt die Flachdächer jetzt als homogene und sauber ausgeführte Fläche erscheinen. Ein Beispiel, das Schule macht und zeigt, wie sich mit wenigen gezielten Maßnahmen nachhaltige bauliche Verbesserungen erzielen lassen.

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